Medientipp

Die Liebesbriefe von Montmartre

Als seine Frau Hélène mit nur 33 Jahren stirbt, ist Julien Azoulay, Autor von romantischen Komödien, am Boden zerstört. Doch die kluge Hélène hat ihrem Mann ein Versprechen abgenommen. Julien soll nach ihrem Tod 33 Briefe schreiben – für jedes gelebte Lebensjahr einen. Und so berichtet er Hélène von dem Leben, das er jetzt ohne sie führen muss. Von seiner Liebe, die keine Antworten mehr bekommt. Von ihrem kleinen Sohn Arthur, der keinen traurigen Papa möchte. Von Cathérine, die ihn so gern trösten will, aber selbst zu unglücklich ist über den Tod ihrer Freundin.
Hélène liegt auf dem Friedhof am Montmartre begraben und dort – in ein Geheimfach im Sockel einer Engelsstatue – deponiert Julien seine Korrespondenz. Eines Tages sind die Briefe verschwunden und Julien ist fassungslos. An ihrer Stelle liegen mysteriöse Dinge, deren Herkunft Julien sich nicht erklären kann.

Nicolas Barreau: Die Liebesbriefe von Montmartre, Thiele, 325 Seiten, 2018

   
  Einsiedeln

Als ein Fischer im Sihlsee die sterblichen Überreste einer Frau findet, steht Einsiedeln unter Schock. Wer war die Frau, und wie ist sie gestorben? Eine Identifizierung ist nicht möglich, doch die Ermittler finden Hinweise, die ins Kloster Einsiedeln führen. Dann geschieht ein zweiter Mord. Für Oberleutnant Valérie Lehmann beginnt eine rastlose Suche nach dem Täter, denn auch ein Mitglied des Benediktinerordens schwebt in Gefahr.
Schreib doch einmal einen Krimi, der in Einsiedeln spielt, wurde Silvia Götschi von einem lieben Freund gebeten. Dann entstanden Bilder im Kopf der Autorin und mit einer ganzen Menge anderer Zutaten entstand dieses sehr spannende und gruselige Krimisüppchen.

Silvia Götschi: Einsiedeln, Emons, 360 Seiten, 2018

   
 

Madame le Commissaire und die tote Nonne

Der neue Provence Krimi um die mutige Ermittlerin Isabelle Bonnet und ihren Assistenten Apollinaire und um den bizarren Mord an einer Nonne.
Vom Rand einer steil abfallenden Klippe, wo man eigentlich unter hohen Aleppo-Kiefern wunderbar den Sonnenuntergang geniessen könnte, bietet sich Isabelle Bonnet ein alles andere als idyllischer Anblick. Unten auf dem Felsen liegt eine Leiche, unverkennbar in Ordenstracht gewandet.
Madame le Commissaire misstraut der ersten Schlussfolgerung ihrer Kollegen, die Nonne sei abgestürzt – und sie behält recht. Sie nimmt ihre Ermittlungen auf, die sie zu einem einsam, aber malerisch gelegenen Kloster im Massif des Maures führen. Bald hat sie mehr als einen Verdächtigen. Doch wer würde schon so weit gehen, eine Nonne zu ermorden?

Pierre Martin: Madame le Commissaire und die tote Nonne, Knaur, 379 Seiten, 2018

   

Liebellenschwestern

Ihre Geschichte beginnt an einem schwül-heissen Sommerabend im Jahr 1938, doch erst über 70 Jahre später wird sie erzählt werden können. Avery Stafford weiss davon nichts, bis sie eines Tages auf die 90-jährige May Crandall trifft. Die Fremde erkennt ihr Libellenarmband, ein Familienerbstück, und sie besitzt ein Foto von ihrer Grossmutter. Was hat May mit ihrer Familie zu tun? Avery stösst schon bald auf ein unglaubliches Geheimnis, das sie zurück in ein dunkles Kapitel ihrer Familiengeschichte führt.
Memphis, Tennessee, 1939. Die zwölfjährige Rill Foss und ihre vier Geschwister leben mit ihren Eltern in einem Hausboot auf dem Mississippi. Als die Kinder eines Tages allein sind, werden sie von angeblichen Beamten in ein Waisenhaus gebracht.
Eine ergreifende und fesselnde Geschichte über das Band, das Geschwister zusammenhält.

Lisa Wingate: Libellenschwestern, Limes, 478 Seiten, 2018

   
 

Mathildas Geheimnis

Im Mittelpunkt steht das prächtige Landgut Löwenhof in Südschweden im Jahre 1931. Mathilda hat ihre Mutter verloren, als überraschend die beeindruckende Agneta Lejongard vor ihr steht. Die Gutsherrin stellt sich als ihr Vormund vor und nimmt sie mit auf den Löwenhof. Die ausgedehnten Ländereien und das prächtige Herrenhaus schüchtern Mathilda ein. Und Agnetas Söhne lassen sie spüren, dass sie nicht zu ihnen gehört. Doch es gibt ein altes Versprechen, an das Agneta gebunden ist, auch wenn sie schweigt. In Europa droht ein neuer Krieg, und auf dem Löwenhof zerbrechen lang geglaubte Gewissheiten. Mathilda muss auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück ihren ganz eigenen Weg gehen.
Dies ist Band zwei aus der Löwenhof-Saga, der generationsübergreifend vom Schicksal einer Adelsfamilie im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts erzählt.

Corina Bomann: Mathildas Geheimnis, Ullstein, 702Seiten, 2018

   
 

Nonna

Von Kindesbeinen an verbrachte Thomas de Padova die Sommerferien in einem Dorf in Apulien, Geburtsort seines Vaters, Grossvaters und Urgrossvaters – drei Männer, die alle irgendwann ihre Koffer packten und aufbrachen in die Welt. Seine Grossmutter dagegen blieb. Jahr für Jahr erwartet sie ihn, still auf einem Stuhl sitzend, im Dunkeln ihres Zimmers. Eine schweigsame, in Schwarz gekleidete Frau, die ohne Kühlschrank lebt und ihn – er habe doch studiert – fragt, durch welche Pforte Jesus in den Himmel gekommen sei. In der Atmosphäre der Vergangenheit steigen Fragen auf: Warum hat der Grossvater seine Frau immer behandelt, als existiere sie nicht? Was hat die beiden vor mehr als einem halben Jahrhundert aneinander gebunden?
Diese Geschichte ist eine Schatzkammer. Erfüllt vom hellen Licht der Adria und durchzogen von uralten Geheimnissen.

Thomas De Padova: Nonna, Hanser, 175
Seiten, 2018

   
 

Das Grab unter Zedern

In Le Lavandou hat die Sommersaison gerade begonnen. Die Touristen sind da. Alle Geschäfte, Bistros und Cafés haben geöffnet. Doch für die Einwohner von Lavandou gibt es nur ein Thema: die Freilassung von Paul Simon, der für den Mord an seiner Tochter Amélie im Gefängnis sass. Nun wurde das Urteil wegen unzureichender Beweise aufgehoben. Die Leiche des zehnjährigen Mädchens wurde nie gefunden. Der Fall wird neu aufgerollt, und Isabelle und Leon beginnen zu ermitteln.
Die beiden sind inzwischen ein Paar. Aber der Gerichtsmediziner mit der überbordenden Fantasie und die nüchterne Analytikerin von der Gendarmerie haben sehr unterschiedliche Vorstellungen vom Leben, was zu Problemen führt. Und auch die Ermittlungen wollen nicht richtig in Gang kommen. Bis Leons Nachforschungen ihn auf die idyllische Insel Porquerolles führen, wo die Wahrheit, aber auch eine grosse Gefahr auf Leon wartet.

Remy Eyssen: Das Grab unter Zedern, Ullstein, 476 Seiten, 2018

   

Die kleine Inselbuchhandlung

Greta Wohlert ist auf dem Weg zu einer kleinen Nordseeinsel, wo ihre Tante ein Haus am Strand hat. Die Stewardess hat sich ein paar Tage Auszeit vom stressigen Job genommen. Doch auf der Insel angekommen, muss sie erst einmal Tante Hille beim Entrümpeln ihres ehemaligen Ladens helfen. In den staubigen Regalen entdeckt Greta unzählige Bücher. Fasziniert von dem Fund, veranstaltet sie einen Flohmarkt. Der Verkauf der Bücher macht Greta so viel Spass, dass sie eine Idee hat. Wie wäre es, einfach hierzubleiben und eine Inselbuchhandlung zu eröffnen? Ermutigt wird sie dabei von Claas, dem attraktiven Pensionsbesitzer der Insel.
Doch bald schon überschlagen sich die Ereignisse. Jemand möchte Greta von der Insel vertreiben und eine geheimnisvolle Liebeswidmung in einem alten Buch gibt ihr viele Rätsel auf.
Eine perfekte Urlaubslektüre: Humor, Witz, Temperament und Inselflair zwischen Amrum und Sylt. Was will man mehr?

Janne Mommsen: Die kleine Inselbuchhandlung, Rowohlt, 285 Seiten, 2018

   
 

Die kleine Welt der Madame Jeanne

Jeanne ist 90 Jahre alt und lebt in einem Haus in der Auvergne inmitten von Wiesen, Wäldern und Kühen. Am ersten Tag des Frühlings beschliesst sie, ein Tagebuch zu schreiben, das bis zum letzten Tag des Winters geht. Darin erzählt sie von kleinen Erlebnissen, von ihren Launen und Erinnerungen, ihrem verstorbenen Ehemann René, von ihrem Leben als exilierte Pariserin.
Und so schreiten wir mit Jeanne durch die Jahreszeiten, erleben mit ihr die glücklichen und auch die traurigen Momente des Lebens.
Dieses Buch ist das Portrait einer Frau, die Lust aufs Älterwerden macht. Und es ist ein Plädoyer für die Entschleunigung. Sie werden diese optimistische Lebensgeschichte lieben.

Véronique De Bure: Die kleine Welt der Madame Jeanne, Kindler, 363 Seiten, 2018

   
 

Tod auf dem Klangweg

Lisa Huber, Privatdetektivin aus Zürich, entdeckt bei einer Wanderung auf dem Klangweg im Toggenburg eine Leiche. Im Auftrag der Lebenspartnerin der ermordeten pensionierten Goldschmiedin beginnt Lisa Huber Nachforschungen anzustellen und stösst dabei auf einen Biobauern, mit dem sie bald mehr als berufliche Interessen verbindet. Kurz darauf wird in Nesslau ein Bezirksrichter der in Lichtensteig arbeitet und sich am morgen früh zur Arbeit auf den Weg machte erstochen aufgefunden. Auch die Polizei arbeitet auf Hochtouren, um den Mörder zu fassen. Haben beide Morde etwas miteinander zu tun?
Ein sehr spannend geschriebener Krimi aus unserer Gegend dem Toggenburg, den man unbedingt lesen sollte.

Regula Stadler: Tod auf dem Klangweg, Orteverlag, 171 Seiten, 2018

   
 

Lied der Wüste

Holt, eine Kleinstadt in Colorado. Die siebzehnjährige Victoria Roubideaux ist schwanger. Den Vater des Kindes, eine Sommerliebe, kennt sie kaum. Aber sie will das Kind unbedingt zur Welt bringen, auch wenn ihre Mutter sie deswegen aus dem Haus geworfen hat.
Durch die Vermittlung ihrer Lehrerin Maggie Jones kommt Victoria auf der Farm von Raymond und Harold McPheron unter, zwei raubeinigen, unverheirateten alten Viehzüchtern, die mehr Ahnung von Kühen als von Menschen haben. Doch je grösser Victorias Bauch wird, desto weniger klar wird gleichzeitig, wem mit diesem Arrangement mehr geholfen ist: dem Mädchen oder den alten Herren.
Es ist möglich die Einsamkeit zu durchbrechen auch für Maggie, die ihren betagten Vater pflegt, auch für ihren Lehrerkollegen Tom Guthrie und seine beiden Söhne, die von ihrer Mutter verlassen wurden. Davon erzählt auf ergreifende Weise Kent Harufs Roman, der einen mitten ins Herz trifft.

Kent Haruf: Lied der Weite, Diogenes, 376 Seiten, 2018

   
 

Die Kamelien Insel

Sylvia scheint alles erreicht zu haben, doch glücklich ist sie nicht in ihrem terminreichen Leben und in ihrer scheinbar perfekten Ehe. Als sie eine Kamelien Insel in der Bretagne erbt, lässt sie München hinter sich. Aber Sylvias finanztüchtiger Mann hat die Insel bereits zum Verkauf angeboten. So ist man in der Kamelien Gärtnerei nicht gut auf die unbekannte Erbin zu sprechen. Gefangen vom Zauber der Insel und berührt von der Herzlichkeit der Menschen, gibt Sylvia ihre Identität nicht preis. Als sie sich in Maël verliebt, der als Gärtner auf der Insel arbeitet, wird ihre Lage erst recht kompliziert.
Ein wunderbarer, mitreissender Roman über die wichtigen Dinge des Lebens: Liebe, Mut und Zuversicht.

Tabea Bach: Die Kamelien-Insel, Bastei Lübbe, 334 Seiten, 2018

   

Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst

Der gebürtige Koreaner Haemin Sunim war selbst zeit seines Lebens grossen Veränderungen ausgesetzt und unterrichtet an einem amerikanischen College, bevor er Mönch wurde. Seine mitfühlenden und oft humorvollen Unterweisungen erinnern uns an das Glück, das auf uns wartet, wenn wir anfangen, langsamer zu werden.
In diesem wunderschön bebilderten Wegweiser zur Achtsamkeit nimmt uns der buddhistische Mönch Haemin Sunim mit auf die Reise zu mehr innerer Ruhe und Lebensfreude. In einfacher, klarer Sprache zeigt er, wie wir mit den Herausforderungen des modernen Alltags weiser umgehen können, sei es im Beruf oder in unserem eigenen Herzen.
Einige möchten dieses Buch vielleicht schnell durchlesen, so wie einen Roman Haemin empfiehlt jedoch, dass man sich Zeit nimmt über das Gelesene nachzudenken, bevor man zu einem neuen Kapitel übergeht.

Haemin Sunim: Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst, Scorpio, 266 Seiten, 2018

   

Die Wolkenfischerin

Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat. Bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist. Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec.

Claudia Winter: Die Wolkenfischerin, Goldmann, 399 Seiten, 2018

   

Olga

Ein Dorf in Pommern am Ende des 19. Jahrhunderts. Olga ist Weise, Herbert der Sohn des Gutsherrn. Sie verlieben sich und bleiben gegen den Wiederstand seiner Eltern ein Paar, das immer wieder zueinander findet, auch als Olga Lehrerin wird und er zu Abenteuern nach Afrika, Amerika und Russland reist. Vom Kampf gegen die Herero zurückgekehrt, voller Träume von kolonialer Macht und Grösse, will er für Deutschland die Arktis erobern. Seine Expedition scheitert, und die Bemühungen zu seiner Rettung enden, als der erste Weltkrieg ausbricht. Olga sieht ihn nicht wieder und bleibt ihm doch auf ihre eigene Weise verbunden.
Erzählt wird die Geschichte einer starken Frau, die miterleben muss, wie nicht nur ihr Geliebter, sondern ein ganzes Volk den Bezug zur Realität verliert. Es wird die Frage ihres Lebens: Warum denken die Deutschen zu gross? Wieder und wieder?

Bernhard Schlink: Olga, Diogenes, 310 Seiten, 2018

   

Sonnenlüfte atmen

Literarische Wanderung in der Ostschweiz: Appenzell – St.Gallen – Alpstein

Mit Hermann Hesse auf den Gäbris, mit Peter Weber zu den Thurfällen, mit Robert Walser über die Wachtenegg, mit Regina Ullmann zu den Drei Weieren bei St.Gallen. Das sind einige der fünfzehn „Dichterpfade“, denen Christa und Emil Zopfi auf ihren Wanderungen nachspüren. Sie folgen auch Wegen, die an tragische Schicksale erinnern: z.B. an den Mord am Wetterwartehepaar Haas auf dem Säntisgipfel oder vom harten Los der Bauernfamilien und der Heimarbeiter der Stickerei Industrie.
Unter den Vorschlägen dieser verschiedenen Wanderungen befinden sich Spaziergänge, mehrstündige Wanderungen und anspruchsvolle Bergwanderungen. Diese folgen in der Regel markierten und gut beschilderten Wanderwegen.

Christa und Emil Zopfi: Sonnenlüfte atmen, Rotpunkt, 361 Seiten, 2018

   

Kleines Land

Es waren glückliche Tage, damals in Burundi. Der junge Gabriel traf sich mit seinen Freunden auf der Strasse, heimlich pflückten sie die Mangos vom Baum der Nachbarin und bauten Boote aus Bananenstauden. Gabriel erlebte seine Kindheit wie in einem paradiesischen Kokon. Bis seine Familie zerbrach und fast zur selben Zeit sein kleines Land in einem Bürgerkrieg unvorstellbare Grausamkeiten erdulden musste. Erst viele Jahre später, Gabriel ist mit seiner Schwester längst in ein fernes fremdes Frankreich geflohen, kehrt er in die Welt seiner Kindheit zurück. Und findet dort etwas wieder, das er für unwiederbringlich verloren gehalten hatte.
Die Hauptfigur dieses Romans ist nicht nur ein junger Afrikaner. Gabriel ist ein Kind der ganzen Welt, getragen vom Wind der heutigen Zeit. Hochaktuell.

Gaël Faye: Kleines Land, Piper, 221 Seiten, 2018

 
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